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Wie man sich selbst das Arbeitgeberleben schwermacht | 30.07.2015

Kündigungsschutzrecht folgt dem Recht des Arbeitsvertrags und nicht dem Recht des Arbeitsorts – der Vertrieb in Österreich

Der Oberste Gerichtshof in Österreich (OGH) hat am 25.11.2014 (8 Ob A 34/14d in ecolex 2015, 322) eine Entscheidung getroffen, die deutsche Unternehmen mit Vertriebstätigkeiten in Österreich bei der Arbeitsvertragsgestaltung beachten sollten. Lesen Sie hierzu den Aufsatz von Susanne Schröder und Dr. Berit Kochanowski im Deutschen AnwaltSpiegel.

Zum Aufsatz


Steuerliche Behandlung von Arbeitgeberdarlehen | 13.07.2015

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat mit Schreiben vom 19. Mai 2015 die Verwaltungsregelungen zur steuerlichen Behandlung von Arbeitgeberdarlehen aktualisiert. Es wurde unter anderem klargestellt, dass die Grundsätze zur Bewertung von Sachbezügen auch für den Bereich der Arbeitgeberdarlehen gelten.

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DAS WICHTIGSTE – Informationen aus dem Steuerrecht Juli 2015 | 30.06.2015

1. Erster Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Erbschaft- und Schenkungsteuergesetzes
2. Schweiz und EU unterzeichnen Steuertransparenzabkommen
3. Gewinnrealisierung von Abschlagszahlungen
4. Kosten der beruflichen Erstausbildung – erleichterte Feststellung von Verlustvorträgen
5. Umsatzsteuerfreiheit zahnärztlicher Heilbehandlung
6. Erträge aus Photovoltaikanlage können zur Rentenkürzung führen
7. Einbeziehung der Baukosten in die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer
8. Betrügerische E-Mails/Schreiben im Namen des Bundeszentralamts für Steuern

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Finanzamt und Poststreik | 16.06.2015

Grundsätzlich gelten Steuerbescheide des Finanzamts drei Tage nach ihrer Aufgabe per Post als zugestellt. Wenn, wie im Falle des aktuellen Poststreiks, Bürger die Zustellung innerhalb dieser Drei-Tages-Frist bestreiten und Tatsachen vorbringen, die eine verspätete Zustellung glaubhaft erscheinen lassen, beginnen Fristen, z. B. für Einsprüche, ab dem vom Bürger angegebenen Zeitpunkt. Dies wäre der Fall, wenn ein Streik der Post für den Zustellbezirk oder anderweitige Störungen der Postzustellung geltend gemacht werden können.

Handelt es sich aber um Schreiben von Bürgern an das Finanzamt (z.B. Einspruchsschreiben), so gilt eine andere Regelung: Wenn die Dienstleistungsfähigkeit der Post als solche in Frage gestellt ist und die Verzögerung vorauszusehen war, ist es dem Bürger laut Gesetz zuzumuten, auf andere, sicherere Übermittlungswege zurückzugreifen (bspw. Einwurf in den Behördenbriefkasten, Fax o. Ä.). Im aktuellen Falle wurde bereits im Vorfeld ausführlich in den Medien über den Poststreik berichtet. Daher gelten hier Fristversäumnisse durch verspätet beim Finanzamt eingehende Briefe als selbst verschuldet.

Quelle: LfSt Rheinland-Pfalz, Pressemitteilung vom 10.06.2015


DAS WICHTIGSTE – Informationen aus dem Steuerrecht Juni 2015 | 16.06.2015

1. Zugriff der Betriebsprüfer auf Kassendaten eines Einzelunternehmens
2. Verkauf eines Grundstücks unter aufschiebender Bedingung innerhalb der Spekulationsfrist
3. Einkünfteerzielungsabsicht bei langjährigem Leerstand einer Wohnung
4. Erneuerung einer Einbauküche in einer vermieteten Wohnung
5. Wein als Bewirtungskosten
6. Arbeitszimmer eines Handelsvertreters
7. Angemessenheit einer Pensionszusage

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DAS WICHTIGSTE – Informationen aus dem Steuerrecht Mai 2015 | 16.06.2015

1. Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag, Kindergeld und Kinderzuschlag werden erhöht
2. Bürokratieentlastungsgesetz
3. Zurechnung der Umsatzsteuerzahlung bei Einnahmen-Überschuss-Rechnung
4. Kapitalvermögen: Zufluss beim beherrschenden Gesellschafter einer GmbH
5. Anforderungen an ein mittels Fahrtenbuchprogramm erstelltes, elektronisches Fahrtenbuch
6. Abgeltungsteuersatz bei Darlehen zwischen Ehegatten bei finanzieller Abhängigkeit
7. Aufwendungen für ein „Keller-Arbeitszimmer“

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DAS WICHTIGSTE – Informationen aus dem Steuerrecht April 2015 | 29.04.2015

1. Aufstockung eines Investitionsabzugsbetrags in einem Folgejahr
2. Unterschiedliche Beurteilung von Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätten bei Selbstständigen
3. Benzinkosten trotz Anwendung der 1-%-Regelung abziehbar?
4. Schätzung der Besteuerungsgrundlagen bei fehlenden Buchführungsunterlagen
5. Gewerbesteuerliche Abfärbewirkung von geringfügigen gewerblichen Einkünften bei Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit
6. Aufwendungen für die Betreuung eines Haustieres als haushaltsnahe Dienstleistung steuerbegünstigt
7. TERMINSACHE: Zuordnung eines gemischt genutzten Gegenstandes/Gebäudes zum Unternehmen

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DAS WICHTIGSTE – Informationen aus dem Steuerrecht März 2015 | 31.03.2015

1. Mindestlohn: Generalunternehmerhaftung, Aufzeichnungspflichten
2. Dichtheitsprüfung einer Abwasserleitung als Handwerkerleistung steuerlich absetzbar
3. Verpflegungsleistung für Hotelgäste
4. Verluste bei Betätigungen im Bereich Kosmetik/Wellness/Gesundheit nicht immer steuerlich abziehbar
5. Freiberufliche Tätigkeit selbstständiger Ärzte auch bei Beschäftigung angestellter Ärzte
6. Einschränkungen beim Sonderausgabenabzug für Beiträge zu einer „Rürup-Rente“ beim Gesellschafter-Geschäftsführer
7. Antrag auf Grundsteuererlass bis 31.3.2015 stellen
8. Übergangsregelung beim Reverse-Charge-Verfahren für Lieferungen von Edel- und unedlen Metallen

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DAS WICHTIGSTE – Informationen aus dem Steuerrecht Februar 2015 | 31.03.2015

1. Privilegierung des Betriebsvermögens bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer teilweise verfassungswidrig
2. Jahressteuergesetz 2015 – Zollkodexanpassungsgesetz verabschiedet
• Berufsausbildung
• Steuerfreie Serviceleistung
• Basisversorgung
• Betriebsveranstaltungen
3. Grundsteuer: Einheitsbewertung des Grundvermögens nach Auffassung des Bundesfinanzhofs verfassungswidrig
4. Überschreiten der 450-€-Arbeitsentgeltgrenze bei Minijobbern
5. Auslandsreisekosten 2015

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Mindestlohn und Aufzeichnungspflichten für Arbeitnehmer bzw. Minijobber ab 1.1.2015 | 30.12.2014

Zum 1.1.2015 gilt der Mindestlohn von 8,50 € auch für Minijobs und in Privathaushalten – nach einer Einführungsphase mit Ausnahmen – für alle in Deutschland tätigen Beschäftigten.

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DAS WICHTIGSTE – Informationen aus dem Steuerrecht Januar 2015 | 30.12.2014

1. Verordnungen zur Kontrolle des Mindestlohns
2. Übergangsregelungen für Minijobber enden am 31.12.2014
3. Ausschluss des Werbungskostenabzugs für Berufsausbildungskosten nach Auffassung des Bundesfinanzhofs verfassungswidrig
4. Finanzgericht lässt Ehescheidungskosten steuerlich ansetzen
5. Bei Unterhaltszahlungen ist die Steuer-Identifikationsnummer anzugeben
6. Die Sozialversicherungsgrenzen und Sachbezugswerte 2015
7. Aufbewahrungsfristen

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DAS WICHTIGSTE – Informationen aus dem Steuerrecht Dezember 2014 | 15.12.2014

1. Geplante Änderung bei Betriebsveranstaltungen
2. Aufzeichnungspflichten für Arbeitnehmer ausgeweitet
3. Zeitgrenze für „kurzfristige Beschäftigung“ ab 1.1.2015 geändert
4. Sachbezüge: Aufmerksamkeiten durch den Arbeitgeber
5. Bundesfinanzhof hat doch Zweifel an der Verfassungskonformität der sog. Mindestbesteuerung
6. Änderung bei der Künstlersozialabgabe ab 2015

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Jetzt Lohnsteuer-Freibeträge für das Jahr 2015 beantragen! | 11.11.2014

Ab Oktober 2014 – spätestens jedoch bis zum 30.11.2015 – kann beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt ein Antrag auf Lohnsteuerermäßigung für das Jahr 2015 gestellt werden. Damit allerdings die Freibeträge bereits ab Januar 2015 berücksichtigt werden, muss der Antrag bis spätestens Januar 2015 gestellt werden. Auch wenn bereits im Vorjahr Freibeträge beantragt wurden und alles unverändert geblieben ist, ist ein erneuter Antrag erforderlich. Hierzu genügt jedoch der vereinfachte Antrag auf Lohnsteuerermäßigung. Ausnahme: Pauschbeträge für Menschen mit Behinderung und Hinterbliebene, werden ohne neuen Antrag weiterhin berücksichtigt. Wer Freibeträge berücksichtigen lassen möchte kann beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt den entsprechenden Antrag stellen.

Durch die Berücksichtigung des Freibetrags zieht der Arbeitgeber weniger Lohnsteuer vom Arbeitslohn ab. So können z. B. Freibeträge als Berufspendler für tägliche Fahrtkosten (Entfernungspauschale) oder für im nächsten Jahr anfallende berufliche Fortbildungskosten eingetragen werden. Aber auch Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehe- oder Lebenspartner oder Kinderbetreuungskosten sowie ein Verlust aus der Vermietung einer Immobilie können zu Ermäßigungen der Lohnsteuer führen.

Weicht die Eintragung der Steuerklasse oder die Zahl der Kinderfreibeträge von den Verhältnissen zu Beginn des Kalenderjahres 2015 zu Gunsten des Arbeitnehmers ab oder ist die Steuerklasse II bescheinigt und entfallen die Voraussetzungen für die Berücksichtigung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende im Laufe des Kalenderjahres 2015, besteht auch eine Anzeigepflicht des Arbeitnehmers gegenüber dem Finanzamt.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können ihre gültigen „ELStAM“ („Elektronische LohnSteuerAbzugsMerkmale“) im ElsterOnline-Portal (www.elsteronline.de) einsehen. Dazu ist eine einmalige, kostenfreie Registrierung mit der steuerlichen Identifikationsnummer erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.elsteronline.de.


DAS WICHTIGSTE – Informationen aus dem Steuerrecht November 2014 | 11.11.2014

1. Regeln für Selbstanzeigen werden ab 1.1.2015 verschärft
2. Entwurf eines Jahressteuergesetzes 2015
3. Reverse-Charge-Verfahren: Hier Klarstellung bei Bauträgern, Einbeziehung von bestimmten Metallen und Spielekonsolen
4. „Mini-One-Stop-Shop“ – Neuregelung der Umsatzsteuer auf elektronische Dienstleistungen ab 1.1.2015
5. Ausgleichszahlungen zwischen ehemaligen Eheleuten zur Vermeidung des Versorgungsausgleichs steuerfrei?
6. Jetzt Freibetrag für 2015 auf der elektronischen Lohnsteuerkarte beantragen

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DAS WICHTIGSTE – Informationen aus dem Steuerrecht Oktober 2014 | 15.10.2014

1. Änderung bei der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen
2. Einführung des Mindestlohns ab 1.1.2015 – Handlungsbedarf bei Minijobs
3. Steuerlich unangemessener Fahrzeugaufwand eines Freiberuflers
4. Bei Darlehen zwischen Angehörigen kann der Abgeltungssteuersatz von 25 % zum Tragen kommen
5. Steuerlicher Abzug von Ehescheidungskosten doch noch möglich?
6. „Wohnrecht“ an Familienwohnung nicht erbschaftsteuerbefreit

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