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Zuschüsse für qualifizierte Energieberatung in Wohngebäuden zum 01.07.2012 erhöht | 03.07.2012

Am 25.06.2012 wurde die Richtlinie über die Förderung der Energieberatung in Wohngebäuden vor Ort – Vor-Ort-Beratung – des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vom 11.06.2012 bekanntgemacht.
Demnach werden zum 01.07.2012 die Zuschüsse für die qualifizierte Energieberatung in Wohngebäuden erhöht. Die sogenannte “Vor-Ort-Beratung” in einem Ein- bis Zweifamilienhaus wird künftig mit einem Zuschuss bis zu 400 Euro gefördert, bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten sind es maximal 500 Euro. Zusätzlich können eine Stromeinsparberatung mit 50 Euro und eine thermografische Untersuchung mit bis zu 100 Euro unterstützt werden.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass die energetische Gebäudesanierung ein Schlüssel für das Gelingen der Energiewende sei. Die Beratungsförderung und Förderangebote für die energetische Gebäudesanierung seien eng miteinander verzahnt und leisteten einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz. Mit höheren Zuschüssen für eine qualifizierte Energieberatung werde den Eigentümern zusätzliche Anreize für die Wohngebäudesanierung gegeben. Dies sei ein weiterer wichtiger Schritt zur Realisierung des Ziels eines weitgehend klimaneutralen Gebäudebestandes bis 2050.
Das Programm dient Privatpersonen sowie kleinen und mittleren Unternehmen. Gefördert werden Beratungen in Wohngebäuden für die der Bauantrag vor dem 31.12.1994 gestellt wurde. Anträge werden vor Beginn der Beratung vom Energieberater beim BAFA gestellt.
Zukünftig werden an Energieberater noch höhere Qualifikationsanforderungen gestellt. Alle Berater, die in der Energie-Effizienz-Expertenliste für die Förderprogramme des Bundes eingetragen sind, müssen regelmäßig Fortbildungen nachweisen. Ebenso müssen Energieberater ab 01.07.2012 nach einer Gebäudeanalyse ein individuelles Sanierungskonzept und einen Maßnahmenfahrplan entwickeln. Dem Eigentümer soll es dadurch erleichtert werden, den Standard eines energiesparenden Effizienzhauses auch in Einzelschritten zu erreichen.

Quelle: Pressemitteilung BMWi vom 25.06.2012